Volksräte


Die Volksräte bezeichnet allgemein ein Herrschaftssystem bei dem die Herrschaft vom Volk über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. Rätesysteme sind direkte Demokratie (Volksherrschaft).


Eine Rätedemokratie ist ein politisches System, bei dem die Herrschaft von der Bevölkerung über direkt gewählte Räte ausgeübt wird. In einer Rätedemokratie sind die Wähler in Basiseinheiten organisiert, beispielsweise die Bewohner einer Gemeinde oder die Bewohner eines Stadtbezirkes. Sie sind der Basis direkt verantwortlich, an deren Weisungen gebunden (imperatives Mandat) und jederzeit durch Ratsbeschluss wieder abrufbar (Recall). Die Räte werden auf mehreren Ebenen gewählt: Auf Gemeindeebene werden in Vollversammlungen Abgesandte in die örtlichen Räte entsandt. Diese delegieren wiederum Mitglieder in die nächsthöhere Ebene, die Kreishauptmannschaften. Das System der Delegierung setzt sich bis zum Zentralrat auf staatlicher Ebene fort, die Wahlvorgänge geschehen somit von unten nach oben. Die Ebenen sind meist an Verwaltungsebenen gebunden und haben ein imperatives Mandat, das heißt, sie sind an den Auftrag ihrer Wähler gebunden.

Die Räte können auch zeitlich begrenzt für bestimmte Vorhaben und Projekte gewählt oder abgewählt werden.

Von den alten Griechen bis heute, ist es eine ganze Weile her. Die Welt gebar in dieser Zeit einen Herrscher nach dem anderen. Die Herrschaft über das Volk wurde von der “Blutlinie” bestimmt. Neben der ach so heiligen Kirche aus Rom, waren es diese, die sich der Früchte – der Arbeit – der Bevölkerung bedienten und darauf ihren Reichtum begründeten. Für zu führende Kriege und Kreuzzüge wurden einfach deren Söhne eingesackt.

Heute sind wir es gewohnt etwa alle vier Jahre “Demokratie” zu spielen und eine Partei, die “unsere Interessen” am besten vertreten könnte zu wählen.


Die Parteien haben ihre Rolle als Transporteure und Vermittler des Volkswillens verloren!


Eine demokratische Gesellschaft ist immer “IMMER” von unten nach oben organisiert.


Ein Ausweg aus dem Parteidilemma könnte das Beispiel der Arbeiter- und Soldatenräte, die auch maßgeblich für das Ende des 1. Weltkrieges verantwortlich waren, sein. Dank der Mithilfe der – sich immer mehr dem Kapitalismus zuwendenden – SPD, wurden diese gewaltsam und blutig aufgelöst, als sie die traditionelle Form der “Machtausübungen” zu bedrohen begannen. Diese Räte basierten auf einem Delegiertensystem.


Ein Delegiertensystem könnte einer Elitenbildung entgegenwirken, weil Delegierte nur mit einem bestimmten Auftrag – von den sie Delegierenden – versehen sind. Sie bleiben der Gruppe, Straße, Gemeinde, Stadtteil … über den Fortschritt ihres Anliegens rechenschaftspflichtig und können entsprechend ab- und wiedergewählt werden. Berufspolitiker dagegen, verlieren sehr schnell den Blick für die Realität. Delegierte hingegen besitzen außer der Ehre, das Vertrauen einer größeren Gruppe zu besitzen, keine Vorteile.


Doch das ist nur ein erster Gedanke. Der auf fruchtbarem Boden weiterentwickelt werden könnte. Letztendlich dreht sich die Welt weiter. Und das, obwohl sie einst nicht einmal rund sein durfte. Nichts bleibt wie es ist!


























Artikel zum Thema: deu.anarchopedia.org/Räterepublik



Externe Links: Geschichte Tagesenergie 58 Gemeindeaktivierung Regionalgeld Die Neuzeit BRD Zwangshypothek Agnihotra Unser Forum Zitate Anastasia Ganz unter uns Autoankauf Sachsen Rollladenreparatur   01 72 - 79 17 008